Sakrament der Versöhnung, die Beichte Wir Christen glauben, dass wir „vor aller Leistung und trotz aller Schuld“ von Gott geliebt sind. Diese Erlösung, die uns in Jesus Christus geschenkt ist, ruft uns zu einem entsprechenden Verhalten. Natürlich gelingt uns das trotz ernsthaftem Bemühen nicht immer. Deshalb lehrt Jesus in unserem Hauptgebet, dem Vaterunser, zu beten: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Damit bekennen wir deutlich, dass wir schuldig werden können an anderen, an uns, vor Gott. Und wir sagen damit auch, dass wir aus der Vergebung und Versöhnung leben.
In der katholischen Kirche gibt es eine besondere Form der Versöhnung, die Einzelbeichte. Ich habe die Möglichkeit, als Einzelner bei einem Priester meine Fehler zu bekennen, aber auch meine Probleme und Sorgen anzusprechen. Das Beichtgespräch kann in der Kirche, im Beichtstuhl, oder im Gesprächszimmer stattfinden und endet mit der Lossprechung von meinen Sünden. Was können Sie tun, wenn Sie die Beichte wünschen?- Sie können im Pfarrbüro anrufen und mit Pfarrer Redelberger einen Beichttermin vereinbaren.
- Vor den großen Feiertagen Weihnachten und Ostern werden feste Beichttermine in der Kirche angeboten.
- Sie können in der Gottesdienstordnung der Zeitung nachschauen, wo in den anderen Pfarreien Beichtgelegenheiten sind.
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