HörgeschädigtenseelsorgeDie Kirche hat den Auftrag, sich auf die Seite der Menschen zu stellen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt werden. Zu diesen Menschen gehören auch die Schwerhörigen, Ertaubten und CI - Träger. Grundlage dafür sind biblische Weisungen und christliches Bekenntnis.
Jeder Gläubige soll auf das Wort Gottes hören - und zwar gut und verständlich. Besonders im Gottesdienst, wo es an herausragender Stelle verkündet wird. Viele Schwerhörige bleiben aber lieber zu Hause, weil sie die Lesungen, die Predigt und die Gebete nicht gut hören bzw. verstehen können.
Dieses Problem kann eine Induktionsschleife (in St. Anton auf der linken Seite installiert) lösen helfen. Hörgeräteträger bringen ihr Hörgerät in die "T"-Stellung. Damit sind alle Nebengeräusche in der Kirche ausgeblendet - und man hört nur das, was in die verschiedenen Mikrofone am Altar bzw. Ambo möglichst deutlich gesprochen wurde. Zusätzlich werden in St. Anton (oder Maria - Hilf) ca. sechs mal im Jahr integrative Gottesdienste für die gut hörende Gemeinde und für die Schwerhörigen der Pfareiengemeinschaft (und der Region) zu den regulären Gottesdienstzeiten gefeiert. Diese integrativen Messfeiern werden in der Gottesdienstordnung kenntlich gemacht. Das Besondere: Alle Texte dieser Gottesdienste einschl. der Predigt werden auf eine Leinwand zum Mitlesen projiziert. Für die Gehörlosen der Region wird jeweils am 4. Sonntag im Monat um 14:00 Uhr ein Sondergottesdienst für Gehörlose, Ertaubte und hochgradig Schwerhörige gefeiert, die die Gebärdensprache beherrschen.
Die Hörgeschädigtenseelsorge der Diözese bedankt sich recht herzlich für die Gastfreundschaft in der Pfarreiengemeinschaft St. Anton - Maria Hilf. Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Hörschädigung haben, können Sie gerne mit Diakon Werner Steinle Kontakt aufnehmen: Tel. 06021-930666, Fax: 06021-457969, E-Mail: werner.steinle bistum-wuerzburg.de
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