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08.04.2013
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Sankt Anton
Nach 18 Jahren:

Pfarrsekretärin Rosemarie Prell verabschiedet

Am 7. April wurde langjährige Pfarrsekretärin von St. Anton, Rosemarie Prell, verabschiedet. Nach dem Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder und KollegInnen Gelegenheit, bei einem vom Pfarreiausschuss organisierten Stehempfang "Dankeschön!" und "Auf Wiedersehen!" zu sagen. Pfr. Redelberger hatte am Ende des Gottesdienstes die unterschiedlichen Einschnitte ihrer Amtszeit in Erinnerung gerufen und ihr für ihr Engagement gedankt. Hier seine Abschiedsworte:

Als am Rosenmontag bekannt wurde, dass Papst Benedikt zurücktreten wolle, hielten viele Leute das zunächst für einen Faschingsscherz. Vermutlich ging es einigen Leuten hier in der Pfarrei so, als sie hörten, dass Frau Prell ihre Arbeit im Pfarrbüro St. Anton aufhören wollte, - sie konnten es nicht glauben. Das Pfarrbüro ohne Frau Prell, - wie kann das gehen?

Liebe Frau Prell, seit 1.3.1995 arbeiten Sie bei uns im Pfarrbüro. Bis zur Verrentung von Frau Häusinger 2009 waren Sie zu zweit im Pfarrbüro tätig mit insgesamt einer ganzen Stelle. Sie haben die Veränderung der Pfarrei von einer Franziskaner-Klosterpfarrei zu einer gewöhnlichen Diözesan-Pfarrei erlebt. Entsprechend war ein Jahr lang, bis zum 22.9.1996, der Franziskanerpater Guido Ehemann Ihr Chef. Sie erlebten dann die Auflösung des Klosters am 30.9.1996 mit. Nach einer nur kurzen Vakanz, am 1.12.1996, kam dann Gerhard Reitz als neuer Pfarrer nach St. Anton -
es war also viel los in Ihrem ersten Arbeitsjahr im Pfarrbüro.

Sie arbeiteten natürlich nicht nur mit den Pfarrern, sondern auch mit weiteren Seelsorger/-innen zusammen: Norbert Zettelmeier, Hans-Georg Mager, Annemarie Beiergrößlein, Andrea Schoknecht, Otto Barth und in den letzten Jahren Paul Mutume.

Ab Februar 2008 kam die nächste große Veränderung, St. Anton und Maria Hilf werden eine Pfarreien-Gemeinschaft,
d.h. ein gemeinsames Seelsorgeteam mit Christine Weingärtner, Daniela Rupp bzw. Isolde Löb, Christof Gawronski und mir, und eben: eine gemeinsame Pfarrbüro-Organisation! Das war für uns alle eine große Umstellung, die hat sicher ihre guten Gründe, die hat auch viele sinnvollen Effekte, aber - die Umstellung war nicht immer angenehm. In Ihrer Arbeit im Pfarrbüro haben Sie das von verschiedenen Seiten erlebt: von Seiten der hauptamtlichen Seelsorger mit unseren Vorstellungen, von Seiten der Ehrenamtlichen, die sich in verschiedensten Bereichen engagieren, von Seiten der Leute, die zu Ihnen ins Pfarrbüro kamen und auch Ihre Wünsche und Anliegen mitbrachten.  Dazu kam, dass nach der Gründung der Pfarreien-Gemeinschaft anlässlich der Verrentung von Fr. Häusinger das Stundenkontingent gekürzt wurde, so dass Sie in Zusammenarbeit mit Frau Rabs im Pfarrbüro Maria Hilf sich nun für beide Gemeinden etwas mehr als eine Stelle teilten.

Liebe Frau Prell, Sie haben sich seit dem 1.3.1995 auf die vielen unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Personen, auf die Alltagsgeschäfte und Sonderprojekte stets mit Ihrer ganzen Person eigelassen. In Ihren Abschiedsworten im Pfarrbrief haben Sie geschrieben: "Eine Pfarramtsangestellte ist in erster Linie Anlaufstelle für seelsorgerische Anliegen, Anfragen, Beschwerden, Hilfesuchende… menschliche Höhen und Tiefen haben dadurch meine Arbeit und mich geprägt." - Das kann ich nur bestätigen. Sie haben das stets mit einer großen Freundlichkeit und viel Fachwissen getan. Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Diözese und der Pfarrei ganz herzlich danken.

Sie haben mitgeholfen, dass wir in unseren Gemeinden in vielen Bereichen die neuen Aufgaben als Pfarreien-Gemeinschaft neu strukturieren konnten. Sie haben durch Ihre ausgleichende Art dazu beigetragen, dass wir viele in einem solchen Betrieb anfallenden Konflikte friedlich lösen konnten. Auch dafür sage ich Ihnen ein großes Dankeschön!

Sie haben die Anliegen, die zu ihnen ins Pfarrbüro getragen wurden, mitgetragen und immer mit viel Engagement nach guten Lösungen für alle Seiten gesucht. Sie haben an der Pfarrhaustüre nicht einfach abgeschalten, Sie haben manche Probleme mit nach Hause genommen. Von daher wird es für Sie nach gut 18 Jahren Arbeit in der Pfarrbüro-Seelsorge auch eine Entlastung sein, wenn Sie nun nicht ständig die Pfarrei- und Kirchenprobleme wälzen und lösen müssen.

Wir, die Pfarrei St. Anton und die gesamte Pfarreien-Gemeinschaft, wünschen Ihnen nun eine stressfreie und schöne Zeit nach Ihrem aktiven Berufsleben. Wir wünschen Ihnen Zeit für sich und Ihren Mann, Ihre Familie und Ihre Hobbies. Wir wünschen Ihnen Freizeit, die Sie richtig genießen können, ohne ständig an berufsmäßige Verpflichtungen zu denken. Wir hoffen natürlich, dass Sie da oder dort in der Pfarrei auftauchen und wir dann auch weiterhin von Ihrer Erfahrung profitieren können. Alles Gute und Gottes Segen!

Veröffentlicht am 08.04.2013 um 15:26 von Christof Gawronski

Pfarreiengemeinschaft St. Anton - Maria Hilf
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